Erstordination ohne Injektion
140 Euro
Wenn nach Untersuchung keine Injektion medizinisch sinnvoll ist oder keine Behandlung begonnen wird, werden ausschließlich 140 Euro für die Erstordination verrechnet.
Hyaluronsäure kann bei ausgewählten Patient:innen mit Kniearthrose eine Behandlungsoption sein, um Beschwerden zu lindern und die Funktion des Kniegelenks zu unterstützen. Sie baut keinen Knorpel neu auf, wirkt nicht bei allen Menschen gleich und ersetzt weder Bewegung noch Physiotherapie.
Wahlarztordination · Simmeringer Hauptstraße 101–103/2, 1110 Wien · gut erreichbar mit U3 und Linie 71

Ich bespreche Hyaluronsäure vor allem bei leichter bis mittelgradiger Kniearthrose, wenn das Gelenk noch nicht in einem weit fortgeschrittenen Endstadium ist und konservative Maßnahmen grundsätzlich noch Wirkung zeigen können. Sie ist für mich keine „Last-Chance-Therapie“, sondern eine mögliche Ergänzung zu Bewegung, Physiotherapie und einem strukturierten Behandlungsplan.
Die folgenden Punkte beschreiben meinen persönlichen klinischen Auswahlansatz – sie sind keine allgemein garantierte Indikation. Ob eine Injektion sinnvoll erscheint, entscheide ich anhand des gesamten klinischen Bildes und nicht allein danach, wie viel Knorpel auf einem Bild erkennbar ist.
Das Ziel einer Hyaluronsäurebehandlung ist nicht, verloren gegangenen Knorpel wieder aufzubauen. Bei passend ausgewählten Patient:innen kann sie Schmerzen reduzieren und die Funktion des Kniegelenks verbessern. Ob und wie stark jemand darauf anspricht, ist individuell.
Deshalb bespreche ich vor jeder Behandlung offen, welcher Nutzen realistisch erscheint und welche Alternativen bestehen.
Alle genannten Injektions- und Paketpreise gelten pro Knie. Die Behandlung beginnt ausschließlich nach Untersuchung und individueller medizinischer Indikationsstellung.
140 Euro
Wenn nach Untersuchung keine Injektion medizinisch sinnvoll ist oder keine Behandlung begonnen wird, werden ausschließlich 140 Euro für die Erstordination verrechnet.
340 Euro pro Knie
Erstordination inklusive vollständiger GO-ON-Serie mit fünf Injektionen. Die erste Injektion ist im Honorar der Erstordination berücksichtigt.
Paketpreis 350 Euro pro Knie
Cingal wird nur nach individueller Indikationsstellung eingesetzt und ist nicht immer unmittelbar vorrätig.
Untersuchung des Kniegelenks und Prüfung, ob eine Injektion in Ihrer Situation medizinisch sinnvoll erscheint.
Verständliche Besprechung von möglichem Nutzen, Grenzen, Alternativen und möglichen Risiken.
Durchführung der Injektion unter hygienischen Bedingungen, nach anatomischer Orientierung.
Kontrolle des Verlaufs, üblicherweise nach ein bis zwei Wochen – gemeinsam mit dem weiteren Behandlungsplan.
Eine Injektion allein verändert weder Bewegungsmuster noch Muskelkraft. Deshalb empfehle ich parallel eine gezielte Physiotherapie und einen schrittweisen Belastungsaufbau. Wenn es sinnvoll ist, stimme ich mich direkt mit den behandelnden Physiotherapeut:innen ab, damit Untersuchung, Therapie und Verlaufskontrolle zusammenpassen.
Warum Bewegung dabei so viel bewirkt, beschreibe ich in warum Bewegung bei Kniebeschwerden hilft. Den gesamten Behandlungsrahmen bei Arthrose finden Sie unter konservative Behandlung bei Kniearthrose in Wien.
Wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und die Einschränkungen weiterhin erheblich bleiben, spreche ich das offen an. Falls eine Operation sinnvoll erscheint, vermittle ich auf Wunsch an erfahrene Kniechirurg:innen aus meinem Netzwerk.
Ist die Ursache Ihrer Knieschmerzen noch nicht eindeutig geklärt, beschreibe ich die allgemeine Abklärung beim Kniespezialisten in Wien.
Internationale Leitlinien bewerten Hyaluronsäureinjektionen nicht einheitlich. NICE rät von einer routinemäßigen Anwendung ab, während andere Fachgruppen eine individuell ausgewählte Anwendung unterstützen.
Für mich bedeutet das: keine automatische Behandlung nach Diagnose, sondern eine persönliche Untersuchung, realistische Erwartungen und eine gemeinsame Entscheidung.
Nein. Das Ziel einer Hyaluronsäurebehandlung ist nicht, verloren gegangenen Knorpel wieder aufzubauen. Sie kann bei passend ausgewählten Patient:innen Beschwerden lindern und die Funktion des Kniegelenks unterstützen. Ob und wie stark jemand darauf anspricht, ist individuell.
Ich bespreche Hyaluronsäure vor allem bei leichter bis mittelgradiger symptomatischer Kniearthrose, wenn Beschwerden und Untersuchungsbefund zusammenpassen, konservative Möglichkeiten noch sinnvoll sind und die Bereitschaft zu Bewegung und Physiotherapie besteht. Das ist mein persönlicher klinischer Auswahlansatz und keine allgemein garantierte Indikation.
Die GO-ON-Behandlung erfolgt als Serie mit fünf Injektionen. Den zeitlichen Ablauf bespreche ich individuell im Rahmen der Aufklärung.
Die vollständige Serie mit fünf GO-ON-Injektionen kostet 250 Euro pro Knie. Das entspricht fünf Injektionen zu jeweils 50 Euro pro Knie.
Wenn sich nach der Erstuntersuchung eine GO-ON-Serie als medizinisch sinnvoll erweist, beträgt der Gesamtpreis für die Erstordination und die vollständige Serie mit fünf Injektionen 340 Euro pro Knie. Die erste Injektion ist dabei im Honorar der Erstordination berücksichtigt; vier weitere Injektionen werden mit jeweils 50 Euro verrechnet.
Der Paketpreis für Erstordination und Cingal-Injektion beträgt 350 Euro pro Knie. Bei bereits erfolgter Untersuchung und bestehender Indikation kostet die Cingal-Injektion 250 Euro pro Knie. Da Cingal nicht immer vorrätig ist, bitten wir um vorherige Rücksprache.
Ja, alle genannten Injektions- und Paketpreise gelten pro Knie.
Nein. Zuerst erfolgen Untersuchung, Aufklärung und individuelle Indikationsstellung. Wenn keine Injektion durchgeführt oder keine Serie begonnen wird, wird ausschließlich das Honorar der Erstordination verrechnet.
In meiner Ordination führe ich grundsätzlich höchstens eine Serie pro Jahr durch. Das ist mein Ordinationsprotokoll und keine allgemeingültige Leitlinienvorgabe. Eine Wiederholung erfolgt nicht automatisch, sondern nur nach erneuter Beurteilung.
Nein. Die Wirkung ist individuell unterschiedlich und lässt sich nicht garantieren. Deshalb bespreche ich vor jeder Behandlung offen, welcher Nutzen realistisch erscheint und welche Alternativen bestehen.
Nein. Eine Injektion allein verändert weder Bewegungsmuster noch Muskelkraft. Bewegung und Physiotherapie bleiben die Grundlage der Behandlung; die Injektion kann ein Teil eines gemeinsamen Behandlungsplans sein.
Nein. Die Injektion erfolgt in meiner Ordination anatomisch orientiert und nicht ultraschallgestützt.
Wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und die Einschränkungen weiterhin erheblich bleiben, spreche ich das offen an. Falls eine Operation sinnvoll erscheint, vermittle ich auf Wunsch an erfahrene Kniechirurg:innen aus meinem Netzwerk.
Vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder können Sie gerne mitbringen, sie sind aber nicht zwingend Voraussetzung für die erste Untersuchung.
Ob eine Hyaluronsäure-Injektion ins Kniegelenk für Sie infrage kommt, klären wir nach einer persönlichen Untersuchung und einem offenen Gespräch über Nutzen, Grenzen und Alternativen.
Vereinbare deinen Termin oder schreib uns – wir melden uns persönlich und planen den passenden Behandlungsweg.
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