Konservative Orthopädie · 1110 Wien

Konservative Orthopädie in Wien – Beschwerden verstehen, Bewegung erhalten.

Viele Beschwerden des Bewegungsapparates lassen sich zunächst ohne Operation behandeln. In meiner Ordination in 1110 Wien nehme ich mir Zeit, HWS-, LWS- und Gelenkbeschwerden gründlich einzuordnen und gemeinsam einen realistischen Behandlungsplan zu entwickeln.

Wahlarztordination · Simmeringer Hauptstraße 101–103/2, 1110 Wien · Ablauf und Honorare als Wahlarzt

Dr. Patrik Shnawa bei der klinischen Untersuchung in der Ordination in 1110 Wien Simmering

Was konservative Orthopädie für mich bedeutet

Konservative Orthopädie bedeutet für mich nicht nur, eine einzelne schmerzhafte Struktur zu behandeln. Es geht darum, zu verstehen, welche Belastungen, Gewohnheiten und Rahmenbedingungen Beschwerden beeinflussen – und Maßnahmen zu finden, mit denen Patientinnen und Patienten wieder sicherer und aktiver werden können.

Als Sportler kenne ich Verletzungen, längere Therapiephasen und den Weg zurück zur Belastbarkeit auch aus eigener Erfahrung. Ich hatte bisher das Glück, keine Operation zu benötigen. Diese Erfahrungen prägen meinen Zugang: moderne medizinische Behandlungsmethoden mit einer umfassenden, biopsychosozialen Betrachtung zu verbinden, ohne Beschwerden zu bagatellisieren.

Mehr zu meinem Werdegang und meiner Arbeitsweise lesen Sie auf der Seite über mich.

Wirbelsäulenbeschwerden im Zusammenhang verstehen

Besonders häufig behandle ich Beschwerden der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule. Neben der körperlichen Belastung können Schlaf, Stress, Erholung, Bewegungsverhalten und Unsicherheit den Verlauf beeinflussen.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Schmerzen „nur psychisch“ oder eingebildet wären. Sie sind real – und sie lassen sich besser behandeln, wenn wir den gesamten Zusammenhang betrachten statt nur ein einzelnes Bild.

Bildgebung ist deshalb nicht automatisch notwendig. Sie soll vor allem dann eingesetzt werden, wenn sie eine medizinische Entscheidung verbessert. Ein MRT-Befund allein erklärt nicht immer die Stärke der Beschwerden.

Ausführlicher habe ich das für den Nacken im Beitrag zu HWS-Beschwerden: Ursachen, Symptome und Übungen beschrieben. Wie Gelenk- und Rückenbeschwerden im Alltag zusammenhängen, ordne ich im Beitrag zu Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag ein. Geht es konkret um das Kniegelenk, finden Sie die Behandlungsmöglichkeiten bei Kniearthrose in Wien auf einer eigenen Seite.

So läuft der erste Termin ab

Der Ersttermin dauert üblicherweise 20 bis 25 Minuten. In dieser Zeit gehen wir vier Schritte gemeinsam durch.

1. Ausführliche Anamnese

Beschwerden, Beginn, Verlauf, mögliche Auslöser, verstärkende und entlastende Faktoren sowie bisherige Behandlungen.

2. Klinische Untersuchung

Beweglichkeit, Kraft, neurologischer Status und – je nach Beschwerdebild – spezielle klinische Tests.

3. Vorhandene Bildgebung einordnen

Röntgen- oder MRT-Bilder können Sie mitbringen. Für den ersten Termin sind sie nicht zwingend notwendig.

4. Behandlungsplan entwickeln

Verständliche Besprechung der Befunde und gemeinsame Entscheidung über die nächsten Schritte.

Welche Behandlungen kommen infrage?

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, entscheiden wir nach Untersuchung, Befund und Ihren Zielen. Nicht jede Möglichkeit passt zu jedem Beschwerdebild.

  • medizinische Beratung und klinische Untersuchung
  • verständliche Einordnung der Beschwerden
  • Bewegungs- und Belastungsberatung
  • Abstimmung mit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten aus dem bestehenden Netzwerk
  • physikalische Therapie und Heilbehelfe, wenn medizinisch sinnvoll
  • schmerzstillende oder entzündungshemmende Medikamente nach individueller Abwägung
  • Infiltrationen in ausgewählten, medizinisch begründeten Fällen
  • Entspannungs- und Meditationstechniken bei muskulärer Anspannung
  • medizinische Hypnose als ergänzender Zugang zur Schmerzbehandlung
  • Infusionstherapie nur selten und in ausgewählten akuten Situationen
  • Stoßwellentherapie – in Vorbereitung, derzeit noch nicht verfügbar

Einen Überblick über das gesamte Angebot finden Sie bei den orthopädischen Leistungen in 1110 Wien.

Beratungsgespräch zur konservativen Behandlung in der Ordination Dr. Shnawa in Wien

Wann eine Operation sinnvoll sein kann

Konservative Orthopädie bedeutet für mich nicht, eine Operation um jeden Preis zu vermeiden. Wenn Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung den Alltag deutlich einschränken, neurologische Ausfälle auftreten oder klinischer Befund und Bildgebung eine operative Behandlung nahelegen, bespreche ich das offen.

Bei Bedarf vermittle ich an erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk. CT-gestützte Infiltrationen und operative Eingriffe werden nicht in meiner Ordination durchgeführt.

Was meine Betreuung unterscheidet

ausreichend Zeit für Anamnese und Untersuchung

verständliche Erklärung statt reiner Befundweitergabe

Einbeziehung körperlicher und biopsychosozialer Faktoren

Netzwerk aus Physiotherapie, physikalischer Therapie und weiteren Fachgebieten

abgestimmte Verlaufskontrollen

innerhalb der vereinbarten Kontaktwege bleibe ich Ihr persönlicher Ansprechpartner

Häufige Fragen zur konservativen Orthopädie

Was bedeutet konservative Orthopädie?

Konservative Orthopädie umfasst alle Behandlungswege ohne Operation: Abklärung und Einordnung der Beschwerden, Bewegungs- und Belastungsberatung, Physiotherapie, physikalische Therapie, Heilbehelfe, Medikamente nach individueller Abwägung und in ausgewählten Fällen Infiltrationen. Ziel ist, Beschwerden zu verstehen und Bewegung im Alltag wieder möglich zu machen.

Welche Beschwerden werden konservativ behandelt?

Häufig sind HWS- und LWS-Beschwerden, Schulter-, Hüft- und Kniebeschwerden sowie Sehnen- und Überlastungsbeschwerden. Ob eine konservative Behandlung passt, hängt vom Beschwerdebild, vom klinischen Befund und vom bisherigen Verlauf ab.

Wie lange dauert der erste Termin?

Der Ersttermin dauert üblicherweise 20 bis 25 Minuten. In dieser Zeit besprechen wir Ihre Beschwerden, ich untersuche Sie klinisch, ordne vorhandene Befunde ein und wir entwickeln gemeinsam einen Behandlungsplan.

Was soll ich zum Termin mitbringen?

Hilfreich sind e-card, vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder und Befunde, eine Liste Ihrer Medikamente sowie Unterlagen zu bisherigen Behandlungen. Bequeme Kleidung erleichtert die Untersuchung.

Brauche ich immer ein Röntgen oder MRT?

Nein. Bildgebung ist nicht automatisch notwendig und soll vor allem dann eingesetzt werden, wenn sie eine medizinische Entscheidung verbessert. Ein MRT-Befund allein erklärt außerdem nicht immer die Stärke der Beschwerden.

Können Schlaf und Stress Rückenschmerzen beeinflussen?

Neben körperlicher Belastung können Schlaf, Stress, Erholung, Bewegungsverhalten und Unsicherheit den Verlauf von Rückenbeschwerden beeinflussen. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Schmerzen „nur psychisch“ oder eingebildet wären – sie sind real und werden auch so behandelt.

Wann können Infiltrationen sinnvoll sein?

Infiltrationen sind keine Standardbehandlung für alle HWS- oder LWS-Beschwerden. Sie kommen in ausgewählten, medizinisch begründeten Situationen infrage, etwa wenn Schmerzen eine sinnvolle Bewegungstherapie verhindern. Vorher bespreche ich mögliche Vorteile, Grenzen und Alternativen.

Wann sollte eine Operation in Betracht gezogen werden?

Wenn Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung den Alltag deutlich einschränken, neurologische Ausfälle auftreten oder klinischer Befund und Bildgebung eine operative Behandlung nahelegen, bespreche ich das offen und vermittle bei Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk.

Wie erfolgt die Abstimmung mit der Physiotherapie?

Wenn es sinnvoll ist und Sie einverstanden sind, stimme ich mich direkt mit den behandelnden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ab. So können Untersuchung, Therapieplan und Verlauf gemeinsam beurteilt werden.

Medizinische Grundlagen

Die Inhalte dieser Seite orientieren sich an aktuellen Leitlinien und Übersichtsarbeiten. Sie geben den allgemeinen Rahmen wieder und ersetzen keine individuelle Untersuchung, Beratung oder Therapieentscheidung.

Zuletzt geprüft am 12. August 2026

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