1. Ausführliche Anamnese
Beschwerden, Beginn, Verlauf, mögliche Auslöser, verstärkende und entlastende Faktoren sowie bisherige Behandlungen.
Viele Beschwerden des Bewegungsapparates lassen sich zunächst ohne Operation behandeln. In meiner Ordination in 1110 Wien nehme ich mir Zeit, HWS-, LWS- und Gelenkbeschwerden gründlich einzuordnen und gemeinsam einen realistischen Behandlungsplan zu entwickeln.
Wahlarztordination · Simmeringer Hauptstraße 101–103/2, 1110 Wien · Ablauf und Honorare als Wahlarzt

Konservative Orthopädie bedeutet für mich nicht nur, eine einzelne schmerzhafte Struktur zu behandeln. Es geht darum, zu verstehen, welche Belastungen, Gewohnheiten und Rahmenbedingungen Beschwerden beeinflussen – und Maßnahmen zu finden, mit denen Patientinnen und Patienten wieder sicherer und aktiver werden können.
Als Sportler kenne ich Verletzungen, längere Therapiephasen und den Weg zurück zur Belastbarkeit auch aus eigener Erfahrung. Ich hatte bisher das Glück, keine Operation zu benötigen. Diese Erfahrungen prägen meinen Zugang: moderne medizinische Behandlungsmethoden mit einer umfassenden, biopsychosozialen Betrachtung zu verbinden, ohne Beschwerden zu bagatellisieren.
Mehr zu meinem Werdegang und meiner Arbeitsweise lesen Sie auf der Seite über mich.
Besonders häufig behandle ich Beschwerden der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule. Neben der körperlichen Belastung können Schlaf, Stress, Erholung, Bewegungsverhalten und Unsicherheit den Verlauf beeinflussen.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Schmerzen „nur psychisch“ oder eingebildet wären. Sie sind real – und sie lassen sich besser behandeln, wenn wir den gesamten Zusammenhang betrachten statt nur ein einzelnes Bild.
Bildgebung ist deshalb nicht automatisch notwendig. Sie soll vor allem dann eingesetzt werden, wenn sie eine medizinische Entscheidung verbessert. Ein MRT-Befund allein erklärt nicht immer die Stärke der Beschwerden.
Ausführlicher habe ich das für den Nacken im Beitrag zu HWS-Beschwerden: Ursachen, Symptome und Übungen beschrieben. Wie Gelenk- und Rückenbeschwerden im Alltag zusammenhängen, ordne ich im Beitrag zu Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag ein. Geht es konkret um das Kniegelenk, finden Sie die Behandlungsmöglichkeiten bei Kniearthrose in Wien auf einer eigenen Seite.
Der Ersttermin dauert üblicherweise 20 bis 25 Minuten. In dieser Zeit gehen wir vier Schritte gemeinsam durch.
Beschwerden, Beginn, Verlauf, mögliche Auslöser, verstärkende und entlastende Faktoren sowie bisherige Behandlungen.
Beweglichkeit, Kraft, neurologischer Status und – je nach Beschwerdebild – spezielle klinische Tests.
Röntgen- oder MRT-Bilder können Sie mitbringen. Für den ersten Termin sind sie nicht zwingend notwendig.
Verständliche Besprechung der Befunde und gemeinsame Entscheidung über die nächsten Schritte.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, entscheiden wir nach Untersuchung, Befund und Ihren Zielen. Nicht jede Möglichkeit passt zu jedem Beschwerdebild.
Einen Überblick über das gesamte Angebot finden Sie bei den orthopädischen Leistungen in 1110 Wien.

Konservative Orthopädie bedeutet für mich nicht, eine Operation um jeden Preis zu vermeiden. Wenn Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung den Alltag deutlich einschränken, neurologische Ausfälle auftreten oder klinischer Befund und Bildgebung eine operative Behandlung nahelegen, bespreche ich das offen.
Bei Bedarf vermittle ich an erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk. CT-gestützte Infiltrationen und operative Eingriffe werden nicht in meiner Ordination durchgeführt.
ausreichend Zeit für Anamnese und Untersuchung
verständliche Erklärung statt reiner Befundweitergabe
Einbeziehung körperlicher und biopsychosozialer Faktoren
Netzwerk aus Physiotherapie, physikalischer Therapie und weiteren Fachgebieten
abgestimmte Verlaufskontrollen
innerhalb der vereinbarten Kontaktwege bleibe ich Ihr persönlicher Ansprechpartner
Konservative Orthopädie umfasst alle Behandlungswege ohne Operation: Abklärung und Einordnung der Beschwerden, Bewegungs- und Belastungsberatung, Physiotherapie, physikalische Therapie, Heilbehelfe, Medikamente nach individueller Abwägung und in ausgewählten Fällen Infiltrationen. Ziel ist, Beschwerden zu verstehen und Bewegung im Alltag wieder möglich zu machen.
Häufig sind HWS- und LWS-Beschwerden, Schulter-, Hüft- und Kniebeschwerden sowie Sehnen- und Überlastungsbeschwerden. Ob eine konservative Behandlung passt, hängt vom Beschwerdebild, vom klinischen Befund und vom bisherigen Verlauf ab.
Der Ersttermin dauert üblicherweise 20 bis 25 Minuten. In dieser Zeit besprechen wir Ihre Beschwerden, ich untersuche Sie klinisch, ordne vorhandene Befunde ein und wir entwickeln gemeinsam einen Behandlungsplan.
Hilfreich sind e-card, vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder und Befunde, eine Liste Ihrer Medikamente sowie Unterlagen zu bisherigen Behandlungen. Bequeme Kleidung erleichtert die Untersuchung.
Nein. Bildgebung ist nicht automatisch notwendig und soll vor allem dann eingesetzt werden, wenn sie eine medizinische Entscheidung verbessert. Ein MRT-Befund allein erklärt außerdem nicht immer die Stärke der Beschwerden.
Neben körperlicher Belastung können Schlaf, Stress, Erholung, Bewegungsverhalten und Unsicherheit den Verlauf von Rückenbeschwerden beeinflussen. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Schmerzen „nur psychisch“ oder eingebildet wären – sie sind real und werden auch so behandelt.
Infiltrationen sind keine Standardbehandlung für alle HWS- oder LWS-Beschwerden. Sie kommen in ausgewählten, medizinisch begründeten Situationen infrage, etwa wenn Schmerzen eine sinnvolle Bewegungstherapie verhindern. Vorher bespreche ich mögliche Vorteile, Grenzen und Alternativen.
Wenn Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung den Alltag deutlich einschränken, neurologische Ausfälle auftreten oder klinischer Befund und Bildgebung eine operative Behandlung nahelegen, bespreche ich das offen und vermittle bei Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk.
Wenn es sinnvoll ist und Sie einverstanden sind, stimme ich mich direkt mit den behandelnden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ab. So können Untersuchung, Therapieplan und Verlauf gemeinsam beurteilt werden.
Die Inhalte dieser Seite orientieren sich an aktuellen Leitlinien und Übersichtsarbeiten. Sie geben den allgemeinen Rahmen wieder und ersetzen keine individuelle Untersuchung, Beratung oder Therapieentscheidung.
Zuletzt geprüft am 12. August 2026
Wir klären gemeinsam, was Ihre Beschwerden beeinflusst, welche konservativen Möglichkeiten sinnvoll sind und wie die nächsten Schritte aussehen. Adresse, Öffnungszeiten und Anfahrt finden Sie im Kontaktbereich.
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