1. Anamnese
Beginn, Verlauf, Ausstrahlung, Auslöser, bisherige Behandlungen sowie entlastende und verstärkende Faktoren.
Rückenschmerzen können plötzlich einschießen, immer wiederkehren oder ins Gesäß und Bein ausstrahlen. Entscheidend ist für mich zuerst eine gründliche klinische und neurologische Untersuchung – nicht automatisch ein MRT. Danach entwickeln wir gemeinsam einen realistischen Behandlungsplan, der zu Ihren Beschwerden, Ihrem Alltag und Ihren Zielen passt.
Wahlarztordination · klinische Untersuchung · persönliche Verlaufskontrolle · 1110 Wien

Neue oder zunehmende Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder ein Taubheitsgefühl im Schrittbereich können auf eine dringliche Nervenbeteiligung hinweisen. Bitte warten Sie in diesem Fall nicht auf einen regulären Ordinationstermin, sondern lassen Sie die Beschwerden sofort akutmedizinisch abklären.
Auch nach relevanten Unfällen sowie bei Fieber oder deutlichen Allgemeinsymptomen kann eine rasche medizinische Beurteilung erforderlich sein. Einzelne dieser Hinweise sind keine sichere Diagnose – sie sprechen aber dafür, nicht zuzuwarten.
Schmerzen, die vom Rücken ins Bein ausstrahlen, werden häufig als Ischias oder Lumboischialgie bezeichnet. Sie können auf eine Reizung einer Nervenwurzel hinweisen, haben aber nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall als Ursache. Deshalb ist die klinische Untersuchung wichtiger als eine vorschnelle Diagnose anhand einzelner Symptome.
Auch HWS- und Nackenbeschwerden behandle ich regelmäßig. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Beitrag über HWS-Beschwerden, ihre Einordnung und mögliche nächste Schritte. Wie Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag zusammenwirken, ordne ich im Beitrag zu Gelenkbeschwerden im Alltag ein.
Beginn, Verlauf, Ausstrahlung, Auslöser, bisherige Behandlungen sowie entlastende und verstärkende Faktoren.
Beweglichkeit der Wirbelsäule, angrenzende Gelenke und funktionelle Auffälligkeiten.
Je nach Beschwerdebild unter anderem Kraft, Sensibilität, Reflexe und klinische Zeichen einer Nervenreizung.
Verständliche Einordnung, Besprechung sinnvoller nächster Schritte und Festlegung der Verlaufskontrolle.
Nicht jeder starke Rückenschmerz benötigt sofort ein MRT. Wenn keine Warnzeichen und keine relevanten neurologischen Auffälligkeiten bestehen, verändert eine frühe Bildgebung die erste Behandlung häufig nicht. Ich empfehle Röntgen oder MRT deshalb gezielt dann, wenn sich aus der Untersuchung eine konkrete Fragestellung ergibt und das Ergebnis die weitere Behandlung voraussichtlich beeinflusst.
Die Behandlung richtet sich nicht nur nach einem Bildbefund, sondern nach Beschwerden, Untersuchung, Alltag und persönlichen Zielen. Häufig ist eine Kombination mehrerer Maßnahmen sinnvoll.
Schmerzstillende oder entzündungshemmende Medikamente kommen nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung infrage. Sie sind eine mögliche, zeitlich begrenzte Unterstützung, damit Bewegung und Therapie wieder möglich werden – keine alleinige langfristige Lösung. Konkrete Präparate und Dosierungen bespreche ich persönlich und nicht pauschal auf dieser Seite.
Medizinische Hypnose kann ein ergänzender Baustein sein – insbesondere bei länger bestehenden Schmerzen, Anspannung oder schmerzbezogener Belastung. Sie ersetzt keine körperliche und neurologische Untersuchung, und eine bestimmte Wirkung lässt sich nicht garantieren.
Den übergeordneten Rahmen meiner Arbeitsweise beschreibe ich auf der Seite zur konservativen Orthopädie in Wien.
Rückenbeschwerden verändern sich im Verlauf. Deshalb überprüfe ich gemeinsam mit Ihnen, wie sich Schmerzen, Beweglichkeit, neurologische Symptome und Belastbarkeit entwickeln. Eine Verlaufskontrolle erfolgt abhängig von der Situation und jedenfalls spätestens vier Wochen nach dem Erstkontakt. Bei neuen neurologischen Auffälligkeiten oder deutlicher Verschlechterung soll die Kontrolle früher erfolgen.
Ich kenne Rückenbeschwerden auch aus eigener Erfahrung. Mehrere Bandscheibenvorwölbungen haben mich als Kraftsportler gezwungen, mein Training deutlich anzupassen. Rund ein halbes Jahr konnte ich nicht kreuzheben. Mit angepasster Belastung und konsequentem Training wurde mein Rücken Schritt für Schritt wieder belastbarer.
Das ist keine allgemeine Therapieanleitung: Rückenbeschwerden verlaufen bei jedem Menschen anders. Die Erfahrung hilft mir aber, Einschränkungen im Alltag und beim Sport ernst zu nehmen und gemeinsam einen realistischen Weg zurück zur Belastung zu planen.
Eine Operation ist bei Rückenschmerzen selten der erste Schritt. Eine rasche operative Beurteilung kann jedoch notwendig werden, wenn neurologische Ausfälle neu auftreten oder zunehmen. Auch bei einem Bandscheibenvorfall entscheidet nicht das MRT allein: Beschwerden, klinische Untersuchung und Bildgebung müssen zusammenpassen.
Sinnvoll ist eine orthopädische Abklärung, wenn Beschwerden stark sind, länger anhalten, immer wiederkehren, in Gesäß oder Bein ausstrahlen oder wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich belasten dürfen. Bei neuen oder zunehmenden Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder Taubheitsgefühl im Schrittbereich warten Sie bitte nicht auf einen Ordinationstermin, sondern lassen Sie die Beschwerden sofort akutmedizinisch abklären.
Nein. Wenn keine Warnzeichen und keine relevanten neurologischen Auffälligkeiten bestehen, verändert eine frühe Bildgebung die erste Behandlung häufig nicht. Ich empfehle Röntgen oder MRT gezielt dann, wenn sich aus der Untersuchung eine konkrete Fragestellung ergibt und das Ergebnis die weitere Behandlung voraussichtlich beeinflusst.
Schmerzen, die vom Rücken ins Bein ausstrahlen, werden häufig als Ischias oder Lumboischialgie bezeichnet. Sie können auf eine Reizung einer Nervenwurzel hinweisen, haben aber nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall als Ursache. Entscheidend ist die klinische und neurologische Untersuchung.
Nein. Bandscheibenvorwölbungen und andere Veränderungen kommen auch bei Menschen ohne entsprechende Beschwerden vor. Ein Bildbefund wird deshalb nie isoliert beurteilt: Er muss zu Beschwerden, Untersuchung und Verlauf passen.
Zuerst bespreche ich Beginn, Verlauf, Ausstrahlung, Auslöser und bisherige Behandlungen. Danach untersuche ich Beweglichkeit der Wirbelsäule und angrenzende Gelenke und beurteile je nach Beschwerdebild Kraft, Sensibilität, Reflexe und klinische Zeichen einer Nervenreizung. Anschließend ordnen wir die Befunde gemeinsam ein und legen die nächsten Schritte sowie die Verlaufskontrolle fest.
Häufige Bausteine sind Bewegungs- und Belastungsberatung, Physiotherapie, Medikamente nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung sowie Infiltrationen in ausgewählten Fällen. Medizinische Hypnose kann gelegentlich ergänzend eingesetzt werden. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Beschwerden, Untersuchung, Alltag und Ihren Zielen ab.
Nein. Infiltrationen sind keine Standardbehandlung für Rücken- oder Ischiasbeschwerden. Sie können eine Option sein, wenn starke Schmerzen sinnvolle Bewegung oder Physiotherapie erheblich erschweren. In der Ordination erfolgen sie anatomisch orientiert; CT-gestützte Infiltrationen werden nicht in der Ordination durchgeführt und können bei entsprechender Indikation extern organisiert werden.
Physiotherapie ist eine wesentliche Grundlage der konservativen Behandlung. Sie wird abhängig vom klinischen Befund gezielt eingesetzt. Wenn Sie einverstanden sind, stimme ich mich direkt mit den behandelnden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ab, damit Untersuchung, Therapieziele und Belastungsaufbau zusammenpassen.
Die Verlaufskontrolle richtet sich nach Ihrer Situation und erfolgt jedenfalls spätestens vier Wochen nach dem Erstkontakt. Bei neuen neurologischen Auffälligkeiten oder deutlicher Verschlechterung soll die Kontrolle früher stattfinden.
Neue oder zunehmende Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder ein Taubheitsgefühl im Schrittbereich können auf eine dringliche Nervenbeteiligung hinweisen. Bitte lassen Sie die Beschwerden in diesem Fall sofort akutmedizinisch abklären. Auch relevante Unfälle, Fieber oder deutliche Allgemeinsymptome erfordern eine rasche medizinische Beurteilung.
Ein Bandscheibenvorfall im MRT allein ist keine Operationsindikation. Eine sofortige akutmedizinische Abklärung ist bei neuen oder zunehmenden Lähmungen, Blasen- oder Darmfunktionsstörungen und Taubheit im Schrittbereich notwendig. Eine spezialisierte operative Beurteilung kann außerdem sinnvoll sein, wenn erhebliche ausstrahlende Schmerzen oder Einschränkungen trotz angemessener konservativer Behandlung anhalten und Klinik sowie Bildgebung zusammenpassen. Auch andere Befunde wie eine relevante Spinalkanalstenose können eine spezialisierte Beurteilung erforderlich machen. Operationen werden nicht in der Ordination durchgeführt; bei Bedarf vermittle ich an erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk.
Vorhandene Aufnahmen und schriftliche Befunde sind hilfreich und können gerne mitgebracht werden. Für die erste klinische Untersuchung sind sie aber nicht zwingend notwendig.
Ja, HWS- und Nackenbeschwerden behandle ich regelmäßig. Eine ausführliche Einordnung samt möglicher nächster Schritte finden Sie im Beitrag über HWS-Beschwerden unter https://ortho-shnawa.at/blog/hws-beschwerden.
Ablauf, Honorare und die Einreichung der Honorarnote als Wahlarzt sind unter https://ortho-shnawa.at/wahlarzt-orthopaede-wien beschrieben.
Medizinisch erstellt und geprüft von Dr. Patrik Shnawa, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie. Zuletzt medizinisch geprüft am 14. August 2026.
Wir klären gemeinsam, was Ihre Beschwerden beeinflusst, welche konservativen Möglichkeiten sinnvoll sind und wie die nächsten Schritte aussehen. Adresse, Öffnungszeiten und Anfahrt finden Sie im Kontaktbereich.
Ich untersuche zunächst klinisch und bespreche mit Ihnen, welche Behandlung oder weitere Diagnostik sinnvoll ist.
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