Rückenschmerzen · LWS & Ischias · 1110 Wien

Orthopäde bei Rückenschmerzen in Wien – LWS, Ischias und Bandscheibe.

Rückenschmerzen können plötzlich einschießen, immer wiederkehren oder ins Gesäß und Bein ausstrahlen. Entscheidend ist für mich zuerst eine gründliche klinische und neurologische Untersuchung – nicht automatisch ein MRT. Danach entwickeln wir gemeinsam einen realistischen Behandlungsplan, der zu Ihren Beschwerden, Ihrem Alltag und Ihren Zielen passt.

Wahlarztordination · klinische Untersuchung · persönliche Verlaufskontrolle · 1110 Wien

Ablauf und Honorare der Wahlarztordination

Dr. Patrik Shnawa erklärt einer Patientin die Befunde in der Ordination in 1110 Wien Simmering

Wann Rückenschmerzen sofort abgeklärt werden müssen

Neue oder zunehmende Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder ein Taubheitsgefühl im Schrittbereich können auf eine dringliche Nervenbeteiligung hinweisen. Bitte warten Sie in diesem Fall nicht auf einen regulären Ordinationstermin, sondern lassen Sie die Beschwerden sofort akutmedizinisch abklären.

Auch nach relevanten Unfällen sowie bei Fieber oder deutlichen Allgemeinsymptomen kann eine rasche medizinische Beurteilung erforderlich sein. Einzelne dieser Hinweise sind keine sichere Diagnose – sie sprechen aber dafür, nicht zuzuwarten.

Mit welchen Rückenbeschwerden Sie zu mir kommen können

  • plötzlich aufgetretene starke LWS-Schmerzen oder „Hexenschuss“
  • wiederkehrende oder länger bestehende Kreuzschmerzen
  • akute Verschlechterung bereits bekannter Beschwerden
  • Schmerzen mit Ausstrahlung ins Gesäß oder Bein
  • Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Kraftminderung
  • Verdacht auf Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall
  • Beschwerden nach sportlicher oder beruflicher Belastung
  • unklare Beschwerden trotz bereits vorhandener Röntgen- oder MRT-Befunde

Schmerzen, die vom Rücken ins Bein ausstrahlen, werden häufig als Ischias oder Lumboischialgie bezeichnet. Sie können auf eine Reizung einer Nervenwurzel hinweisen, haben aber nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall als Ursache. Deshalb ist die klinische Untersuchung wichtiger als eine vorschnelle Diagnose anhand einzelner Symptome.

Auch HWS- und Nackenbeschwerden behandle ich regelmäßig. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Beitrag über HWS-Beschwerden, ihre Einordnung und mögliche nächste Schritte. Wie Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden im Alltag zusammenwirken, ordne ich im Beitrag zu Gelenkbeschwerden im Alltag ein.

Was ich bei der ersten Untersuchung kläre

1. Anamnese

Beginn, Verlauf, Ausstrahlung, Auslöser, bisherige Behandlungen sowie entlastende und verstärkende Faktoren.

2. Klinische Untersuchung

Beweglichkeit der Wirbelsäule, angrenzende Gelenke und funktionelle Auffälligkeiten.

3. Neurologische Beurteilung

Je nach Beschwerdebild unter anderem Kraft, Sensibilität, Reflexe und klinische Zeichen einer Nervenreizung.

4. Gemeinsamer Plan

Verständliche Einordnung, Besprechung sinnvoller nächster Schritte und Festlegung der Verlaufskontrolle.

Wann Röntgen oder MRT sinnvoll sein können

Nicht jeder starke Rückenschmerz benötigt sofort ein MRT. Wenn keine Warnzeichen und keine relevanten neurologischen Auffälligkeiten bestehen, verändert eine frühe Bildgebung die erste Behandlung häufig nicht. Ich empfehle Röntgen oder MRT deshalb gezielt dann, wenn sich aus der Untersuchung eine konkrete Fragestellung ergibt und das Ergebnis die weitere Behandlung voraussichtlich beeinflusst.

  • Röntgen und MRT beantworten unterschiedliche Fragestellungen.
  • Bei Warnzeichen oder neurologischer Verschlechterung kann eine frühere Bildgebung erforderlich sein.
  • Vorhandene Aufnahmen und schriftliche Befunde können Sie gerne mitbringen.
  • Für die erste klinische Untersuchung sind vorhandene Bilder nicht zwingend notwendig.
  • Röntgen und MRT werden nicht in der Ordination durchgeführt, sondern bei Bedarf gezielt zugewiesen.

Konservative Behandlung – abgestimmt auf Ihre Situation

Die Behandlung richtet sich nicht nur nach einem Bildbefund, sondern nach Beschwerden, Untersuchung, Alltag und persönlichen Zielen. Häufig ist eine Kombination mehrerer Maßnahmen sinnvoll.

Bewegung und Belastungsaufbau

  • möglichst früher, angemessener Erhalt von Alltagsaktivität
  • Anpassung der Belastung statt pauschaler Schonung
  • schrittweiser Aufbau von Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit
  • eine einzelne Übung beseitigt nicht alle Beschwerden – es geht um den Gesamtverlauf

Physiotherapie

  • gezielte Physiotherapie abhängig vom klinischen Befund
  • regelmäßige Verlaufskontrollen
  • bei Ihrem Einverständnis direkte Abstimmung mit der Physiotherapie
  • Untersuchung, Therapieziele und Belastungsaufbau sollen zusammenpassen

Warum angepasste Bewegung bei Beschwerden helfen kann

Medikamente

Schmerzstillende oder entzündungshemmende Medikamente kommen nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung infrage. Sie sind eine mögliche, zeitlich begrenzte Unterstützung, damit Bewegung und Therapie wieder möglich werden – keine alleinige langfristige Lösung. Konkrete Präparate und Dosierungen bespreche ich persönlich und nicht pauschal auf dieser Seite.

Infiltrationen

  • ausschließlich in ausgewählten, medizinisch begründeten Situationen
  • keine Standardbehandlung für alle Rücken- oder Ischiasbeschwerden
  • mögliche Option, wenn starke Schmerzen sinnvolle Bewegung oder Physiotherapie erheblich erschweren
  • in der Ordination anatomisch orientierte Durchführung
  • CT-gestützte Infiltrationen werden nicht in der Ordination durchgeführt und können bei entsprechender Indikation extern organisiert werden
  • Wirkung und Wirkdauer lassen sich im Vorhinein nicht zusagen

Medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose kann ein ergänzender Baustein sein – insbesondere bei länger bestehenden Schmerzen, Anspannung oder schmerzbezogener Belastung. Sie ersetzt keine körperliche und neurologische Untersuchung, und eine bestimmte Wirkung lässt sich nicht garantieren.

Den übergeordneten Rahmen meiner Arbeitsweise beschreibe ich auf der Seite zur konservativen Orthopädie in Wien.

Der Plan endet nicht mit dem ersten Termin

Rückenbeschwerden verändern sich im Verlauf. Deshalb überprüfe ich gemeinsam mit Ihnen, wie sich Schmerzen, Beweglichkeit, neurologische Symptome und Belastbarkeit entwickeln. Eine Verlaufskontrolle erfolgt abhängig von der Situation und jedenfalls spätestens vier Wochen nach dem Erstkontakt. Bei neuen neurologischen Auffälligkeiten oder deutlicher Verschlechterung soll die Kontrolle früher erfolgen.

  • Behandlungsplan bei Bedarf anpassen
  • Rückmeldung aus der Physiotherapie einbeziehen
  • Bildgebung nach Verlauf neu beurteilen
  • weitere Fachrichtungen oder spezialisierte Behandlung bei Bedarf koordinieren

Warum mir Rückenbeschwerden persönlich wichtig sind

Ich kenne Rückenbeschwerden auch aus eigener Erfahrung. Mehrere Bandscheibenvorwölbungen haben mich als Kraftsportler gezwungen, mein Training deutlich anzupassen. Rund ein halbes Jahr konnte ich nicht kreuzheben. Mit angepasster Belastung und konsequentem Training wurde mein Rücken Schritt für Schritt wieder belastbarer.

Das ist keine allgemeine Therapieanleitung: Rückenbeschwerden verlaufen bei jedem Menschen anders. Die Erfahrung hilft mir aber, Einschränkungen im Alltag und beim Sport ernst zu nehmen und gemeinsam einen realistischen Weg zurück zur Belastung zu planen.

Wann eine operative Abklärung sinnvoll sein kann

Eine Operation ist bei Rückenschmerzen selten der erste Schritt. Eine rasche operative Beurteilung kann jedoch notwendig werden, wenn neurologische Ausfälle neu auftreten oder zunehmen. Auch bei einem Bandscheibenvorfall entscheidet nicht das MRT allein: Beschwerden, klinische Untersuchung und Bildgebung müssen zusammenpassen.

  • Neue oder zunehmende Lähmungen sowie Blasen- oder Darmfunktionsstörungen oder Taubheit im Schrittbereich benötigen eine sofortige akutmedizinische Abklärung.
  • Eine spezialisierte operative Beurteilung kann auch bei anhaltenden erheblichen ausstrahlenden Schmerzen oder Einschränkungen sinnvoll sein, wenn eine angemessene konservative Behandlung keine ausreichende Verbesserung gebracht hat und Klinik sowie Bildgebung zusammenpassen.
  • Auch andere Befunde wie eine relevante Spinalkanalstenose können eine spezialisierte Beurteilung erforderlich machen.
  • Operationen werden nicht in meiner Ordination durchgeführt.
  • Bei Bedarf vermittle ich an erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk.

Häufige Fragen zu Rückenschmerzen

Wann sollte ich mit Rückenschmerzen zu einem Orthopäden gehen?

Sinnvoll ist eine orthopädische Abklärung, wenn Beschwerden stark sind, länger anhalten, immer wiederkehren, in Gesäß oder Bein ausstrahlen oder wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich belasten dürfen. Bei neuen oder zunehmenden Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder Taubheitsgefühl im Schrittbereich warten Sie bitte nicht auf einen Ordinationstermin, sondern lassen Sie die Beschwerden sofort akutmedizinisch abklären.

Muss bei Rückenschmerzen immer ein MRT gemacht werden?

Nein. Wenn keine Warnzeichen und keine relevanten neurologischen Auffälligkeiten bestehen, verändert eine frühe Bildgebung die erste Behandlung häufig nicht. Ich empfehle Röntgen oder MRT gezielt dann, wenn sich aus der Untersuchung eine konkrete Fragestellung ergibt und das Ergebnis die weitere Behandlung voraussichtlich beeinflusst.

Was bedeuten Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein?

Schmerzen, die vom Rücken ins Bein ausstrahlen, werden häufig als Ischias oder Lumboischialgie bezeichnet. Sie können auf eine Reizung einer Nervenwurzel hinweisen, haben aber nicht automatisch einen Bandscheibenvorfall als Ursache. Entscheidend ist die klinische und neurologische Untersuchung.

Bedeutet eine Bandscheibenvorwölbung automatisch, dass sie meine Schmerzen verursacht?

Nein. Bandscheibenvorwölbungen und andere Veränderungen kommen auch bei Menschen ohne entsprechende Beschwerden vor. Ein Bildbefund wird deshalb nie isoliert beurteilt: Er muss zu Beschwerden, Untersuchung und Verlauf passen.

Wie läuft die erste Untersuchung ab?

Zuerst bespreche ich Beginn, Verlauf, Ausstrahlung, Auslöser und bisherige Behandlungen. Danach untersuche ich Beweglichkeit der Wirbelsäule und angrenzende Gelenke und beurteile je nach Beschwerdebild Kraft, Sensibilität, Reflexe und klinische Zeichen einer Nervenreizung. Anschließend ordnen wir die Befunde gemeinsam ein und legen die nächsten Schritte sowie die Verlaufskontrolle fest.

Welche Behandlungen kommen bei Rückenschmerzen infrage?

Häufige Bausteine sind Bewegungs- und Belastungsberatung, Physiotherapie, Medikamente nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung sowie Infiltrationen in ausgewählten Fällen. Medizinische Hypnose kann gelegentlich ergänzend eingesetzt werden. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Beschwerden, Untersuchung, Alltag und Ihren Zielen ab.

Sind Infiltrationen bei Rückenschmerzen immer notwendig?

Nein. Infiltrationen sind keine Standardbehandlung für Rücken- oder Ischiasbeschwerden. Sie können eine Option sein, wenn starke Schmerzen sinnvolle Bewegung oder Physiotherapie erheblich erschweren. In der Ordination erfolgen sie anatomisch orientiert; CT-gestützte Infiltrationen werden nicht in der Ordination durchgeführt und können bei entsprechender Indikation extern organisiert werden.

Welche Rolle spielt Physiotherapie?

Physiotherapie ist eine wesentliche Grundlage der konservativen Behandlung. Sie wird abhängig vom klinischen Befund gezielt eingesetzt. Wenn Sie einverstanden sind, stimme ich mich direkt mit den behandelnden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ab, damit Untersuchung, Therapieziele und Belastungsaufbau zusammenpassen.

Wann erfolgt eine Verlaufskontrolle?

Die Verlaufskontrolle richtet sich nach Ihrer Situation und erfolgt jedenfalls spätestens vier Wochen nach dem Erstkontakt. Bei neuen neurologischen Auffälligkeiten oder deutlicher Verschlechterung soll die Kontrolle früher stattfinden.

Welche Symptome sind bei Rückenschmerzen ein Notfall?

Neue oder zunehmende Lähmungserscheinungen, Störungen der Blasen- oder Darmfunktion oder ein Taubheitsgefühl im Schrittbereich können auf eine dringliche Nervenbeteiligung hinweisen. Bitte lassen Sie die Beschwerden in diesem Fall sofort akutmedizinisch abklären. Auch relevante Unfälle, Fieber oder deutliche Allgemeinsymptome erfordern eine rasche medizinische Beurteilung.

Wann kann eine Operation sinnvoll sein?

Ein Bandscheibenvorfall im MRT allein ist keine Operationsindikation. Eine sofortige akutmedizinische Abklärung ist bei neuen oder zunehmenden Lähmungen, Blasen- oder Darmfunktionsstörungen und Taubheit im Schrittbereich notwendig. Eine spezialisierte operative Beurteilung kann außerdem sinnvoll sein, wenn erhebliche ausstrahlende Schmerzen oder Einschränkungen trotz angemessener konservativer Behandlung anhalten und Klinik sowie Bildgebung zusammenpassen. Auch andere Befunde wie eine relevante Spinalkanalstenose können eine spezialisierte Beurteilung erforderlich machen. Operationen werden nicht in der Ordination durchgeführt; bei Bedarf vermittle ich an erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten aus meinem Netzwerk.

Muss ich vorhandene Röntgen- oder MRT-Bilder mitbringen?

Vorhandene Aufnahmen und schriftliche Befunde sind hilfreich und können gerne mitgebracht werden. Für die erste klinische Untersuchung sind sie aber nicht zwingend notwendig.

Behandelt Dr. Shnawa auch HWS- und Nackenschmerzen?

Ja, HWS- und Nackenbeschwerden behandle ich regelmäßig. Eine ausführliche Einordnung samt möglicher nächster Schritte finden Sie im Beitrag über HWS-Beschwerden unter https://ortho-shnawa.at/blog/hws-beschwerden.

Wo finde ich Informationen zu Kosten und Kostenerstattung?

Ablauf, Honorare und die Einreichung der Honorarnote als Wahlarzt sind unter https://ortho-shnawa.at/wahlarzt-orthopaede-wien beschrieben.

Warum nicht jeder Rückenschmerz ein MRT oder eine Spritze braucht

  • Routinemäßige frühe Bildgebung ist ohne Warnzeichen häufig nicht hilfreich.
  • Bildbefunde müssen mit Klinik und Beschwerden zusammenpassen.
  • Bei länger bestehenden unspezifischen Rückenschmerzen wird ein personenzentrierter Ansatz aus Aufklärung, Bewegung und individuell ausgewählten Maßnahmen empfohlen.
  • Einzelne Maßnahmen sind keine universelle Lösung für alle Betroffenen.

Medizinisch erstellt und geprüft von Dr. Patrik Shnawa, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie. Zuletzt medizinisch geprüft am 14. August 2026.

Rückenschmerzen in Ruhe abklären lassen

Wir klären gemeinsam, was Ihre Beschwerden beeinflusst, welche konservativen Möglichkeiten sinnvoll sind und wie die nächsten Schritte aussehen. Adresse, Öffnungszeiten und Anfahrt finden Sie im Kontaktbereich.

Sie möchten Rücken- oder ausstrahlende Beinschmerzen abklären lassen?

Ich untersuche zunächst klinisch und bespreche mit Ihnen, welche Behandlung oder weitere Diagnostik sinnvoll ist.

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